Aktuelles

Coronavirus aktuell

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums unter folgendem Link

Aktuelle Regelungen für den Unterricht an bayerischen Schulen im Schuljahr 2020/21

Regelungen bezüglich des Unterrichtsbetriebes in der laufenden Schulwoche:

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde bestimmt auf der Grundlage des vom Robert-Koch-Institut festgestellten Inzidenzwerts durch amtliche Bekanntmachung jeweils am Freitag die für die kommende Woche geltende maßgebliche Inzidenzeinstufung für den betreffenden Landkreis oder die kreisfreie Stadt.

Gemäß der Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI), die maßgebend für erweiterte Maßnahmen sind, lag der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert am Freitag, 09.04.2021, für die Stadt Erlangen bei 76,4 und für den Landkreis Erlangen-Höchstadt bei 107,8 pro 100.000 Einwohner.

Regelungen ab dem 12. April 2021:

Für die Grundschulen gilt:

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 im jeweiligen Landkreis bzw. in der jeweiligen kreisfreien Stadt findet voller Präsenzunterricht (d. h. auch ohne Mindestabstand) statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet für die 4. Klassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand und für die restlichen Klassen Distanzunterricht statt.

Für die Mittelschulen gilt:

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet Distanzunterricht statt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen aller Schularten: Hier kann weiter Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand durchgeführt werden, sofern die örtliche Kreisverwaltungsbehörde nichts anderes verfügt.

Dabei soll das jeweilige Unterrichtsmodell immer für eine ganze Woche gelten, um die Planbarkeit für die Schulen und Familien zu erhöhen.

Die aktuellen Inzidenzzahlen finden Sie hier: Stadt Erlangen / Landratsamt Erlangen-Höchstadt

Notbetreuung:

Das Angebot der Notbetreuung gilt weiterhin für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, wenn sich Klassen in Wechsel- oder Distanzunterricht befinden. Ein Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen,

  • wenn eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann, insbesondere weil erziehungsberechtigte Personen ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, kein Urlaub genommen werden kann oder Arbeitgeber keine Freistellung gewähren, sie alleinerziehend oder selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • wenn seine Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist oder
  • dessen Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) haben.

Die Eltern sind gebeten, den Betreuungsbedarf gegenüber der Schule formlos und in aller Kürze zu begründen.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Schülerin oder der Schüler

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht und
  • keiner Quarantänemaßnahme unterliegt;

die Regelungen des aktuellen Rahmenhygieneplans bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers gelten auch für die Notbetreuung. Eine Notbetreuung kann nicht angeboten werden, wenn die Schule insgesamt durch Anordnung des Gesundheitsamts geschlossen ist.

Die Notbetreuung erstreckt sich auf die regulären Unterrichtszeiten sowie den Bildungs- und Betreuungszeitraum der schulischen Ganztagsangebote bzw. den Zeitraum der Mittagsbetreuung, sofern die betroffenen Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler auch bisher regulär angemeldet waren. Bei durchgehendem Distanzunterricht kann eine Notbetreuung grundsätzlich an allen Schultagen beantragt werden. Wenn die Kinder im Wechsel unterrichtet werden, ist eine Teilnahme an der Notbetreuung nur an denjenigen Tagen möglich, an denen die Teilgruppe nicht im Präsenzunterricht ist. Die Notbetreuung erfolgt im Regelfall in der Teilgruppe der eigenen Klasse. Falls nur einzelne (wenige) Schüler/innen einer Klasse die Notbetreuung besuchen, können diese auch im Präsenzunterricht der jeweils anderen Teilgruppe „mitgeführt“ werden, sofern dies räumlich (Einhaltung des Mindestabstands!) und pädagogisch sinnvoll möglich ist.

Je mehr Kinder die Notbetreuung besuchen, desto mehr Kontakte haben sie. Das Angebot sollte daher nur in Anspruch genommen werden, wenn eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann. Die wichtigsten Informationen können auch dem Merkblatt (ab 11.01.2021) sowie dem Merkblatt (ab 22.02.2021) für Erziehungsberechtigte entnommen werden.

Maskenpflicht:

Grundsätzlich ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) für alle Personen (für Lehrkräfte ein MNS) auf dem Schulgelände verpflichtend. Für die Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkräfte und Betreuungspersonal gilt diese Pflicht aufgrund der Infektionsentwicklung auch am Sitzplatz. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit. Diese Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält. Es muss konkrete und nachvollziehbare Angaben enthalten, um der Schulleitung eine Überprüfung der tatbestandlichen Voraussetzungen zu ermöglichen. Ein „Attest“, das augenscheinlich nur formblattmäßig und ohne persönliche Untersuchung von einem nicht ortsansässigen Arzt ausgestellt wurde und bei dem die konkreten Umstände den Verdacht nahelegen, dass es sich um eine aus sachfremden Gründen ausgestellte Bescheinigung handelt, reicht zur Glaubhaftmachung nicht aus.

Basierend auf einer Neubewertung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden die Anforderungen an eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung aus infektionshygienischer Sicht wie folgt präzisiert: Neben dem direkten Schutz gegen Tröpfchen muss auch eine Reduzierung von Aerosolen gewährleistet sein. Aerosole werden nicht nur beim Sprechen, sondern auch schon beim Atmen freigesetzt. Da sie deutlich kleiner als Tröpfchen sind, ist es besonders wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung dicht an der Haut anliegt, um auch eine Freisetzung an der Seite oder nach unten zu minimieren. Deshalb ist eine Mund-Nasen-Bedeckung eine an den Seiten eng anliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Aufgrund des Ausbreitungsverhaltens von Aerosolen ist eine lückenhafte Abdeckung nicht ausreichend, denn nur mittels einer eng an der Haut anliegenden Mund-Nasen-Bedeckung wird eine seitliche oder aufwärtsgerichtete Freisetzung dieser potentiell infektiösen Luftgemische bestmöglich eliminiert. Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, entsprechen diesen Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung regelmäßig nicht und sind den Visieren damit quasi gleichgestellt.

Für Lehrkräfte gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („MNS“, sog. „OP-Maske“). Anderen, nicht an der Schule tätigen Personen, sowie den Schülerinnen und Schülern wird auf dem Schulgelände das Tragen einer OP-Maske empfohlen.

Wird einer Verpflichtung zum Tragen einer MNB, nicht nachgekommen, soll die Schulleiterin oder der Schulleiter die Person des Schulgeländes verweisen. Für Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgangsstufen ist bis zum Eintreffen eines Erziehungsberechtigten die Aufsicht sicherzustellen; eine Teilnahme am Unterricht, den schulischen Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung ist grundsätzlich nicht möglich. Die jeweiligen Erziehungsberechtigten müssen dafür sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler der Maskenpflicht nachkommen.

Weitere Informationen hierzu können Sie im aktuellen Rahmen-Hygieneplan (RHP) für Schulen nachlesen.

Weitere Regelungen des gültigen RHP:

Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen oder einer Quarantänemaßnahme unterliegen, dürfen die Schule nicht betreten.

Entsprechend den jeweiligen Beschlüssen des Ministerrates, den darauf beruhenden Regelungen in der jeweils gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, den wiederum hierauf beruhenden Allgemeinverfügungen sowie den Ergebnissen der weiteren Abstimmungen der betroffenen Staatsministerien findet in Bayern bis auf Weiteres Präsenzunterricht unter Einhaltung des Mindestabstands statt. Eine Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m ist daher derzeit grundsätzlich aus Gründen des Infektionsschutzes nicht möglich und in der Grundschule nur bei strikter Einhaltung entsprechender Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Die Schulen haben ein Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage eines vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellten Hygieneplans erstellt. Dieses Schutz- und Hygienekonzept enthält Maßnahmen, durch die z.B. Vorgaben der persönlichen Hygiene, der Raumhygiene oder des Tragens einer MNB geregelt sind.

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • regelmäßiges Händewaschen (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden)
  • Abstandhalten (mindestens 1,5 m), soweit dieser Rahmenhygieneplan keine Ausnahmen vorsieht (Grundschulen s.o.)
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)
  • Verzicht auf Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund
  • Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 min) vorzunehmen. Sofern der CO2-Grenzwert nicht mit CO2-Ampeln oder Messgeräten überprüft wird, ist grundsätzlich alle 20 min eine zusätzliche Stoßlüftung bzw. Querlüftung vorzunehmen.

Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse ist bei Einhaltung des jeweiligen Mindestabstands (Grundschulen s.o.) möglich.

Sportunterricht und weitere schulische Sport- und Bewegungsangebote (z. B. Sport- und Bewegungsangebote im Rahmen der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung) können unter Beachtung der Auflagen des Infektionsschutzes und der Hygieneregeln durchgeführt werden. Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar/möglich ist. Sofern bei Vorliegen entsprechender Inzidenzwerte in den Grundschulstufen während des Unterrichts ein Mindestabstand an sich nicht erforderlich ist, so sollte im Sportunterricht dennoch auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet werden. Im Musikunterricht kann im regulären Klassenverband bei unterrichtlichen und pädagogischen Notwendigkeiten ein kurzes Lied gesungen werden, sofern ein erhöhter Mindestabstand von 2,5m eingehalten werden kann und das Tragen einer MNB möglich ist.

Mit Blick auf das weiterhin angespannte Pandemiegeschehen wird die Aussetzung der mehrtägigen Schülerfahrten bis zum Ende der Pfingstferien verlängert.

Zeugnisse, Lernentwicklungsgespräche und Probeunterricht:

  • Der Termin für das Zwischenzeugnis wird vom 12. Februar auf den 5. März 2021 verschoben. In den Fällen, in denen die Infektionslage einer persönlichen Aushändigung des Zwischenzeugnisses entgegensteht, ist auch ein Postversand an die Erziehungsberechtigten möglich.
  • Die Zahl der Proben in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule wird weiter abgesenkt – von 18 auf 14 Proben
  • Der Termin für die Ausgabe des Übertrittszeugnisses wird auf den 07.05.2021 verschoben.
  • Die Frage, ob angesichts der aktuellen Situation auch im Schuljahr 2020/2021 Lernentwicklungsgespräche (LEG) geführt werden, kann nur vor Ort getroffen werden. Bei der Planung und Durchführung von LEG sind die Regelungen in der jeweils aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, des jeweils aktuellen Rahmenhygieneplans Schulen und mögliche Anordnungen des Gesundheitsamtes zu beachten. Um eine Ausweitung des Infektionsgeschehens zu verhindern, bedarf es bei der Organisation von LEG besonderer Umsicht. Alternativ zur Durchführung des LEG in Präsenz ist auch ein Gespräch im Rahmen einer Videokonferenz denkbar und möglich. Ein vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres von der Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat getroffener Beschluss zur Durchführung von LEG kann bei Bedarf aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens durch die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat rückgängig gemacht werden.
  • Die Anmeldung zum Probeunterricht ist wie vorgesehen im Zeitraum vom 10.05. – 14.05.2021 möglich. Der Probeunterricht findet vom 18.05. – 20.05.2021 statt. Eine weitere Verschiebung dieser Termine kann aus schulorganisatorischen Gründen (Personalplanung an den weiterführenden Schulen) nicht erfolgen.

Regelungen bei Corona-Fällen oder Krankheitssymptomen:

Unabhängig von der jeweils geltenden Stufe gilt bei Auftreten einzelner Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigter Corona-Fälle innerhalb einer Klasse bzw. innerhalb einer Schule (Maßstab Einzelschule) Folgendes:

  • Wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler – ggf. im Nachgang zu einem Schnelltest – mittels PCR nachgewiesen, so sind alle Angehörigen der gesamten Klasse bzw. des Kurses oder der Lerngruppe – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand, als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) zu betrachten. Für die Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal erfolgt jeweils eine individuelle Risikoermittlung. Bei nachgewiesenen Infektionen des Lehr- und Betreuungspersonals gelten analog alle Personengruppen (Klassen, Kurse) mit relevanter Exposition als KP 1.
  • Sofern während des Unterrichts und im Schulgebäude die Mund-Nasen-Bedeckung korrekt getragen wurde, alle anderen empfohlenen Vorgaben des Rahmenhygieneplans Schulen inklusive Lüftung eingehalten und Abstandsregelungen während des Unterrichtstages für kumulativ nicht länger als 15 Minuten unterbrochen wurden, können auch Einstufungen einzelner Personen als Kontaktpersonen der Kategorie 2 (KP 2) erfolgen.
  • Als KP 1 eingestufte Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte müssen sich unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne). Für als KP 2 eingestufte Personen wird für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Quellfall eine Kontaktreduktion empfohlen, insbesondere zu Personen mit Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Ein Schulbesuch ist jedoch weiter möglich. Bei Auftreten von Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten könnten, sollte sich die betroffene Person isolieren, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen und eine Testung auf SARSCoV-2 durchführen lassen.
  • Tritt während der Abschlussprüfungsphase (nicht während regulärer Leistungsnachweise) ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Abschlussklasse bei einer Schülerin oder einem Schüler oder einer Lehrkraft auf, so werden alle KP 1 prioritär auf SARS-CoV-2 getestet. Alle KP 1 dürfen, auch ohne vorliegendes SARS-CoV-2-Testergebnis die Quarantäne zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen unter strikter Einhaltung des Hygienekonzepts sowie ausgedehnten Abstandsregelungen (Sicherheitsabstand von > 2 m) unterbrechen.
  • Künftig müssen sich als KP 1 eingestufte Personen unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne), die Möglichkeit einer Quarantäneverkürzung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test ab Tag 10 entfällt. Zudem gelten die Quarantäneverpflichtungen auch für bereits geimpfte Personen.

Vorgehen bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen, Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist ein Schulbesuch allen Schülerinnen und Schülern nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder (vorzugsweise) POC-Antigen-Schnelltest durch ein lokales Testzentrum, einen Arzt oder andere geeignete Stellen) vorgelegt wird. Dies gilt nicht bei Schnupfen oder Husten allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen), bei verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), bei gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern, d.h. hier ist ein Schulbesuch ohne Test möglich. Betreten Schülerinnen und Schüler die Schule dennoch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses auf Sars-Cov-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest durch ein lokales Testzentrum, einen Arzt oder andere geeignete Stellen) oder einer ärztlichen Bescheinigung (z.B. bei allergischen oder chronischen Erkrankungen), werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.
  • Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. 2Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in allen Schularten erst wieder möglich, sofern die Schülerin bzw. der Schüler wieder bei gutem Allgemeinzustand ist [bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) bzw. Symptomen allergischer Ursache – s.o.] und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder (vorzugsweise) POC-Antigen-Schnelltestdurch ein lokales Testzentrum, einen Arzt oder andere geeignete Stellen) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen.
  • Für das unterrichtende und nicht-unterrichtende Personal gelten diese Regelungen entsprechend.
  • Eine übersichtliche Zusammenfassung zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen
    bei Kindern und Jugendlichen in Schulen finden Sie hier: Umgang mit Erkältungssymptomen

Allgemeine und schulspezifische Regelungen zum Infektionsschutz sind in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausgeführt.

Weitere aktuelle Informationen kann man beständig auf der Seite des Robert Koch-Institutes abrufen.

Schulleitungen und Lehrkräfte werden gebeten, sich regelmäßig über die aktuellen Vorgaben im Umgang mit dem Coronavirus auf der Seite des Kultusministeriums zu informieren.

Letztes Update: 09.04.2021