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Coronavirus aktuell

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums unter folgendem Link

Aktuelle Regelungen für den Unterricht an bayerischen Schulen im Schuljahr 2020/21

Im Schuljahr 2020/21 wird der Schulbetrieb in allen Jahrgangsstufen grundsätzlich als Präsenzunterricht durchgeführt. Allerdings ist die Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m nur bei strikter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Die Schulen haben dafür ein Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage eines vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellten Hygieneplans erstellt. Dieses Schutz- und Hygienekonzept enthält Maßnahmen, durch die z.B. Vorgaben der persönlichen Hygiene, der Raumhygiene oder des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) geregelt sind. Grundsätzlich ist das Tragen einer MNB für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. Für die Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkräfte und Betreuungspersonal gilt diese Pflicht aufgrund der Infektionsentwicklung auch am Sitzplatz. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit. Diese Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält. Es muss konkrete und nachvollziehbare Angaben enthalten, um der Schulleitung eine Überprüfung der tatbestandlichen Voraussetzungen zu ermöglichen. Ein „Attest“, das augenscheinlich nur formblattmäßig und ohne persönliche Untersuchung von einem nicht ortsansässigen Arzt ausgestellt wurde und bei dem die konkreten Umstände den Verdacht nahelegen, dass es sich um eine aus sachfremden Gründen ausgestellte Bescheinigung handelt, reicht zur Glaubhaftmachung nicht aus.

Basierend auf einer Neubewertung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) werden nun die Anforderungen an eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung aus infektionshygienischer Sicht wie folgt präzisiert: Neben dem direkten Schutz gegen Tröpfchen muss auch eine Reduzierung von Aerosolen gewährleistet sein. Aerosole werden nicht nur beim Sprechen, sondern auch schon beim Atmen freigesetzt. Da sie deutlich kleiner als Tröpfchen sind, ist es besonders wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung dicht an der Haut anliegt, um auch eine Freisetzung an der Seite oder nach unten zu minimieren. Deshalb ist eine Mund-Nasen-Bedeckung eine an den Seiten eng anliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Aufgrund des Ausbreitungsverhaltens von Aerosolen ist eine lückenhafte Abdeckung nicht ausreichend, denn nur mittels einer eng an der Haut anliegenden Mund-Nasen-Bedeckung wird eine seitliche oder aufwärtsgerichtete Freisetzung dieser potentiell infektiösen Luftgemische bestmöglich eliminiert. Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, entsprechen diesen Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung regelmäßig nicht und sind den Visieren damit quasi gleichgestellt.

Wird einer Verpflichtung zum Tragen einer MNB, nicht nachgekommen, soll die Schulleiterin oder der Schulleiter die Person des Schulgeländes verweisen. Für Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgangsstufen ist bis zum Eintreffen eines Erziehungsberechtigten die Aufsicht sicherzustellen; eine Teilnahme am Unterricht, den schulischen Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung ist grundsätzlich nicht möglich. Die jeweiligen Erziehungsberechtigten müssen dafür sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler der Maskenpflicht nachkommen.

Weitere Informationen hierzu können Sie im aktuellen Rahmen-Hygieneplan (RHP) für Schulen nachlesen.

Wie bislang dürfen Personen die Schulen weiterhin nicht betreten, wenn sie mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Krankheitssymptome aufweisen, in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf der Grundlage der 11. BayIfSMV, die vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 gilt, folgende Maßnahmen erlassen:

Sieben-Tage-Inzidenz <200 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen sowie für Lehrkräfte und Betreuungspersonal.
  • Konkrete Vorgaben zur maximalen Tragedauer bzw. zu Tragepausen von MNBs bestehen nicht. Aufgrund der Verpflichtung zum Tragen einer MNB auch während des Unterrichts, der schulischen Ganztagsangebote bzw. der Mittagsbetreuung müssen Tragepausen / Erholungsphasen gewährleistest sein. Schülerinnen und Schülern ist es erlaubt, die MNB auf den Pausenflächen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern gesorgt ist. Ferner dürfen Schülerinnen und Schülern, während einer Stoßlüftung im Klassenzimmer die MNB für die Dauer der Stoßlüftung und während der Schulpausen, wenn gelüftet wird, am Sitzplatz im Klassenzimmer abnehmen.
  • Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei Infektionsvorkommnissen oder Verdachtsfällen in einzelnen Klassen, Kursen, Jahrgangsstufen oder Schulen für diese anordnen, dass
    1. ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen und in den Räumen für den schulischen Ganztag bzw. der Mittagsbetreuung einzuhalten ist, was in der Regel mit einer Unterrichtung bzw. Betreuung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht verbunden wäre, oder
    2. der Präsenzunterricht sowie schulische Ganztagsangebote und die Mittagsbetreuung, jeweils als Präsenzveranstaltungen vorübergehend eingestellt werden. – Die Entscheidung trifft die zuständige Kreisverwaltungsbehörde auf der Basis des Ausbruchsgeschehens vor Ort für jede einzelne Schule. Sie ist nicht an einen bestimmten Schwellenwert gebunden.
  • Ab der Jahrgangsstufe 8 wird auf den Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht umgestellt. Dies gilt auch, wenn bei voller Klassen- bzw. Gruppenstärke im Klassenzimmer ein Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Hiervon ausgenommen sind die jeweils letzten Jahrgangsstufen der jeweiligen Schularten, was in der Mittelschule alle 9. und 10. Klassen einschließt. Sie bleiben vollumfänglich im Präsenzunterricht.

Sieben-Tage-Inzidenz >200 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Die oben beschriebenen Maßnahmen zum Tragen einer MNB gelten weiter.
  • Ab der Jahrgangsstufe 8 wird vollständig auf Distanzunterricht umgestellt.
  • Hiervon ausgenommen sind die jeweils letzten Jahrgangsstufen der jeweiligen Schularten, was in der Mittelschule alle 9. und 10. Klassen einschließt. Sie bleiben vollumfänglich im Präsenzunterricht.

Sieben-Tage-Inzidenz >300 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Es können weitere Einschränkungen im Schulbetrieb vorgenommen werden; in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen kann zunächst die Einhaltung des Mindestabstands in weiteren Jahrgangsstufen angeordnet werden, um Schulschließungen zu vermeiden.
  • Die Entscheidung hierüber wird vor Ort von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde getroffen.

Sieben-Tage-Inzidenz <50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der nach § 28a Abs. 3 Satz 12 IfSG bestimmte Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht überschritten und hat die Entwicklung des Inzidenzwertes eine sinkende Tendenz, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung durch Allgemeinverfügung zulassen.

Regelungen für den 11. bis 29. Januar 2021:

Die Staatsregierung hat entschieden, dass ab Montag, 11. Januar, weiterhin kein Präsenzunterricht stattfindet.

  • An allen bayerischen Schulen in allen Jahrgangsstufen findet im Zeitraum vom 11. bis 29. Januar 2021 ausschließlich Distanzunterricht statt.
  • Soweit es das Infektionsgeschehen zulässt, bieten die Schulen eine Notbetreuung an.

Das Angebot der Notbetreuung gilt für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6. Ein Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen,

  • wenn eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann, insbesondere weil erziehungsberechtigte Personen ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, kein Urlaub genommen werden kann oder Arbeitgeber keine Freistellung gewähren, sie alleinerziehend oder selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • wenn seine Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist oder
  • dessen Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) haben.

Die Eltern sind gebeten, den Betreuungsbedarf gegenüber der Schule formlos und in aller Kürze zu begründen.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Schülerin oder der Schüler

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht und
  • keiner Quarantänemaßnahme unterliegt;

die Regelungen des aktuellen Rahmenhygieneplans vom 11. Dezember 2020 bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers gelten auch für die Notbetreuung. Eine Notbetreuung kann nicht angeboten werden, wenn die Schule insgesamt durch Anordnung des Gesundheitsamts geschlossen ist.

Die Notbetreuung erstreckt sich auf die regulären Unterrichtszeiten sowie den Bildungs- und Betreuungszeitraum der schulischen Ganztagsangebote bzw. den Zeitraum der Mittagsbetreuung, sofern die betroffenen Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler auch bisher regulär angemeldet waren.

Je mehr Kinder die Notbetreuung besuchen, desto mehr Kontakte haben sie. Das Angebot sollte daher nur in Anspruch genommen werden, wenn eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann. Die wichtigsten Informationen können auch dem Merkblatt für Erziehungsberechtigte entnommen werden.

Unterricht statt Faschingsferien

Der Bayerische Ministerrat hat entschieden, anstelle der Faschingsferien (geplant für 15.-19. Februar 2021) eine zusätzliche Unterrichtswoche stattfinden zu lassen.

Zeugnisse und Lernentwicklungsgespräche

  • Die Zwischeninformation über die Leistungen in allen Fächern, die in der 4. Jahrgangsstufe statt einem Zwischenzeugnis erstellt wird, wird wie bisher auch gemäß GrSO § 6 (2) am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche des Monats Januar, also am 22.01.2021, ausgegeben.
  • Der Termin für das Zwischenzeugnis wird vom 12. Februar auf den 5. März 2021 verschoben.
  • Die Zahl der Proben in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule wird weiter abgesenkt – von 18 auf 14 Proben
  • Der Termin für das Übertrittszeugnis wird verschoben. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt gegeben worden.
  • Die Frage, ob angesichts der aktuellen Situation auch im Schuljahr 2020/2021 Lernentwicklungsgespräche (LEG) geführt werden, kann nur vor Ort getroffen werden. Bei der Planung und Durchführung von LEG sind die Regelungen in der jeweils aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, des jeweils aktuellen Rahmenhygieneplans Schulen und mögliche Anordnungen des Gesundheitsamtes zu beachten. Um eine Ausweitung des Infektionsgeschehens zu verhindern, bedarf es bei der Organisation von LEG besonderer Umsicht. Alternativ zur Durchführung des LEG in Präsenz ist auch ein Gespräch im Rahmen einer Videokonferenz denkbar und möglich. Ein vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres von der Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat getroffener Beschluss zur Durchführung von LEG kann bei Bedarf aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens durch die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat rückgängig gemacht werden.

Den aktuellen Infektionsstand in den Städten und Landkreisen können Sie auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einsehen.

Auf den Internetseiten der Stadt Erlangen und des Landratsamts Erlangen-Höchstadt finden Sie weitere Informationen.

Gemäß der Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI), die maßgebend für erweiterte Maßnahmen sind, liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für die Stadt Erlangen und für den Landkreis Erlangen-Höchstadt bei über 100, aber unter 200 pro 100.000 Einwohner.

Unabhängig von der jeweils geltenden Stufe gilt bei Auftreten einzelner Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigter Corona-Fälle innerhalb einer Klasse bzw. innerhalb einer Schule (Maßstab Einzelschule) Folgendes:

  • Wird eine Schülerin bzw. ein Schüler während der regulären Unterrichtsphase mittels PCR-Test oder Antigentest positiv auf SARS-CoV-2 getestet, so wird für die jeweilige Schulklasse bzw. Lerngruppe sofort ab Diagnose für fünf Tage die Quarantäne bzw. Kohortenisolation durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Mit dem Tag der Diagnosestellung (= Bekanntwerden des positiven Testergebnisses) beginnt die Kohortenisolation. Weitere Regelungen hierzu sind in der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 02.12.2020 zu finden.
  • Am fünften Tag sollen die unter Kohortenisolation stehenden Schülerinnen und Schüler mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test im Rahmen der vorhandenen Testmöglichkeiten getestet werden. Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler werden wieder zum Unterricht zugelassen. Vor Wiederaufnahme des Schulbesuchs ist der Schulleitung unaufgefordert eine „Bestätigung über einen negativen Test auf SARS-CoV-2“ vorzulegen oder zu übermitteln.
  • Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schule auf, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzelfall, welche Lehrkräfte getestet werden und ob und gegebenenfalls für welche Lehrkraft aufgrund eines engen Kontakts zu dem bestätigten Fall als Kontaktperson der Kategorie I eine Quarantänepflicht gilt. Positiv auf SARS-CoV-2 getestete Lehrkräfte haben genauso wie betroffene Schülerinnen und Schüler den Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten. Sie müssen sich ggf. in Quarantäne begeben und dürfen keinen Präsenzunterricht halten.

Vorgehen bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch Schülerinnen und Schülern der Grundschulen/Grundschulstufen der Förderzentren weiterhin möglich. An weiterführenden Schulen ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde. Betreten Schülerinnen und Schüler die Schule dennoch vor Ablauf von 48 Stunden, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.
  • Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in allen Schularten erst wieder möglich, sofern die Schüler bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen. Auf Verlangen der Schulleiterin bzw. des Schulleiters müssen die Eltern /Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen.
  • Für das unterrichtende und nicht-unterrichtende Personal gilt bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen die gleiche Regelung wie für die Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR- oder AG-Test) oder einer ärztlichen Bescheinigung ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich. Bei darüber hinausgehenden Symptomen mit reduziertem Allgemeinzustand muss unterrichtendes und nicht-unterrichtendes Personal zu Hause bleiben und darf nicht eingesetzt werden. Es darf die Tätigkeit erst wieder aufnehmen, wenn das Personal bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests erforderlich. Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen. Telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.

Allgemeine und schulspezifische Regelungen zum Infektionsschutz sind in der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausgeführt.

Weitere aktuelle Informationen kann man beständig auf der Seite des Robert Koch-Institutes abrufen.

Schulleitungen und Lehrkräfte werden gebeten, sich regelmäßig über die aktuellen Vorgaben im Umgang mit dem Coronavirus auf der Seite des Kultusministeriums zu informieren.

Letztes Update: 15.01.2021