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Coronavirus aktuell

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums unter folgendem Link …

Unterricht an bayerischen Schulen erfolgt ab dem Schuljahr 2020/21 wieder als Präsenzunterricht

Ab dem Schuljahr 2020/21 wird der Schulbetrieb nun wieder in allen Jahrgangsstufen als Präsenzunterricht durchgeführt. Allerdings ist die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m ist nur bei strikter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen umsetzbar. Die Schulen haben dafür ein Schutz- und Hygienekonzept auf Grundlage eines vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellten Hygieneplans erstellt. Dieses Schutz- und Hygienekonzept enthält Maßnahmen, durch die z.B. Vorgaben der persönlichen Hygiene, der Raumhygiene oder des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) geregelt sind. Grundsätzlich ist das Tragen einer MNB für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. In der Grundschule gilt diese Pflicht für Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz jedoch nicht. Für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 besteht für die ersten 9 Schultage jedoch die Pflicht zum Tragen einer MNB auch während des Unterrichts.

Weitere Informationen hierzu können Sie im aktuellen Hygieneplan für Schulen nachlesen.

Wie bislang dürfen Personen die Schulen weiterhin nicht betreten, wenn sie mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Krankheitssymptome aufweisen, in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind.

Falls eine Eingrenzung auftretender Infektionsfälle nicht möglich ist, hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus drei verschiedene Alternativszenarien geplant, um ein am konkreten Infektionsgeschehen orientiertes, abgestuftes Verfahren bereitzustellen:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz <35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 – <50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • An den Grundschulen muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen werden.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz >50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.
  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.
  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist hier eingeschränkt möglich.

Vollständige Schulschließungen aller Schulen aller Schularten ab einem bestimmten Inzidenzwert und somit eine vollständige Umstellung auf Distanzunterricht erfolgen daher grundsätzlich nicht.

Unabhängig von der jeweils geltenden Stufe gilt bei Auftreten einzelner Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigter Corona-Fälle innerhalb einer Klasse bzw. innerhalb einer Schule (Maßstab Einzelschule) Folgendes:

  • Zeitlich befristete Einstellung des Präsenzunterrichts / Umstellung auf Distanzunterricht in der/den jeweils betroffenen Klasse/n bzw. Kursen; sofern aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich ggf. auch an der gesamten Schule.
  • Rasche Testung der Betroffenen nach Entscheidung der Gesundheitsbehörden.
  • Testung der gesamten Klasse / Lerngruppe auf SARS-CoV-2 sowie Ausschluss für 14 Tage vom Unterricht bei einem bestätigten Fall einer COVID-19-Erkrankung in der Klasse / Lerngruppe.

Vorgehen bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Betreten Schüler in diesen Fällen die Schule dennoch, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt. Hiervon kann im Bereich der Grundschulen abgewichen werden. Dies bedeutet, dass in Stufe 1 und 2 diese Kinder mit milden Krankheitszeichen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentlichem Husten weiterhin die Schule besuchen dürfen.
  • Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in Stufe 1 und 2 erst wieder möglich, sofern die Schüler nach mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist in Stufe 1 und 2 keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt/Kinderarzt über eine Testung. Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.
  • Bei Stufe 3 ist ein Zugang zur Schule bzw. eine Wiederzulassung erst nach Vorlage eines negativen Tests auf Sars-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests möglich.

Allgemeine und schulspezifische Regelungen zum Infektionsschutz sind in der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausgeführt.

Weitere aktuelle Informationen kann man beständig auf der Seite des Robert-Koch-Institutes abrufen.

Schulleitungen und Lehrkräfte werden gebeten, sich regelmäßig über die aktuellen Vorgaben im Umgang mit dem Coronavirus auf der Seite des Kultusministeriums zu informieren.